Das ist sicher: zertifizierte LÜTZE-Luftfracht

Luftfracht unterliegt immer strengeren Sicherheitsvorschriften. Das verursacht hohe Kosten und Zeitverluste. Nur für zertifizierte „Bekannte Versender“ läuft alles wie am Schnürchen – davon profitieren jetzt LÜTZE und seine Kunden.

Seit Dezember 2012 erfüllt LÜTZE die strengen Sicherheitsvorschriften des Luftfahrtbundesamtes LBA – bestätigt durch die Zertifizierung als „Bekannter Versender“. Als solcher unterliegen die  Lieferungen von LÜTZE künftig nicht mehr den hoch peniblen Kontrollen für Luftfracht. „Unsere Waren durchlaufen den vielstufigen Sicherheitsprozess nun deutlich schlanker“, erklärt der Projektleiter des Zertifizierungsprojekts bei LÜTZE, Patrick Villing.

„Beispielsweise entfällt das Röntgen, was sonst in Rechnung gestellt würde.“ Bei Kabeltrommeln etwa, die nicht komplett durchleuchtbar sind, müsste jede Sendung geöffnet und von Hand kontrolliert werden, was die Laufzeit beträchtlich verzögert. „Allerdings mussten wir uns für Erleichterungen wie diese erst die Zertifizierung erarbeiten,“ erläutert Villing. So ist eine sichere Lieferkette zu gewährleisten: vom abholenden Transporteur – der als sogenannter „Reglementierter Beauftragter“ zertifiziert sein muss – bis hin zum Luftfrachtführer. Nur so gelangen die Sendungen am Flughafen als „sicher“ deklariert direkt ins Flugzeug.

„Ein großer Teil der Luftfracht reist in normalen Passagiermaschinen mit, was die Sache so sensibel macht. Der Vorteil für unsere Kunden: Die erwartete Ware hebt verzögerungsfrei ab – und viel Zeit gespart heißt oftmals auch richtig Geld gespart“, weiß Projektchef Villing.

Apropos Projekt: Ein hartes halbes Jahr voller Arbeit stand an, bis LÜTZE zertifizierungsreif für das LBA war: Ab Juni 2012 ermittelt das Projektteam vom Status quo aus die anzugehenden Maßnahmen. Man wägt Pro und Contra des beträchtlichen Aufwands ab und dann legt das Team los: Ein hermetisch abgeschlossener Luftfrachtraum ist beispielsweise zu schaffen. Nur dort sind die manipulationssicher verpackten Waren vor fremdem Zugriff geschützt. Oder es sind strenge Zugangsberechtigungen für das geprüfte und geschulte Personal einzurichten.

Villing lobt den engagierten Einsatz des Projektteams: die Kollegen von Fertigteillager/Versand, Materialwirtschaft und Personal über Qualitätsmanagement, Fertigung und Automation bis hin zur IT, außerdem noch Fertigung Cabinet und Industrial Engineering. Im Oktober stellt LÜTZE seinen Zertifizierungsantrag beim LBA. Beim Vorort-Audit am 4. Dezember werden wir nach positivem Bescheid in die EG-Datenbank für „Bekannte Versender und reglementierte Beauftragte“ eingetragen. Ab jetzt schaut das LBA gerne zu unangekündigten Inspektionen vorbei. Außerdem steht jährlich ein internes Audit an; und alle fünf Jahre ist die Zertifizierung zu erneuern. Auf jeden Fall können wir alle beruhigt in ein Flugzeug steigen, in dem Ware von LÜTZE auf dem Weg zum Kunden mitfliegt.