01.08.2013

Schlechtes Wetter – Gutes Praktikum

Heute war mein erster Tag im Vertrieb bei der Firma Lütze. Der Vertrieb ist in einem eigenen Werk in Beutelsbach während der Hauptsitz der Firma in Großheppach ist.

Montag, 29.07.13

Es hat eine Weile gedauert bis ich die Klingel gefunden hatte und dabei war ich super aufgeregt, denn es war das erste Mal dass ich alleine in ein kaufmännisches Praktikum ging. Zuerst war ich etwas irritiert, da ich keinen Schreibtisch bekam, sondern der Auszubildenden helfen und nicht selbstständig arbeiten sollte. Als erstes haben mein Ansprechpartner und seine Auszubildende mir das gesamte Werk gezeigt, damit ich wusste, was sich später hinter den Artikelnummern verbarg. Ich habe eine Weile gebraucht um zu verstehen was ich wie zu tun hatte und wie das Bearbeitungsprogramm funktionierte. Wir erstellten dann zu zweit verschiedene Angebote und Auftragsbestätigungen für verschiedene Kunden. Der Tag ging schnell zu Ende und ich war echt müde.

Dienstag, 30.07.13

Der zweite Tag begann schon mal gut, denn gestern bin ich im Regen nach Hause gefahren und diesen Morgen war strahlender Sonnenschein. Am Platz angekommen arbeiteten wir sofort los, denn wir hatten viel zu tun. Alle gestrigen Aufträge mussten gescannt und archiviert werden, aber alle wurden davor noch mit eigenem Betreff von Hand versehen, damit man sie sofort findet. Den Rest des Tages verbrachten wir wieder damit, Aufträge zu bestätigen und Angebote zu erstellen. Am Ende des Tages habe ich mich verabschiedet, denn am Mittwoch bin ich in Werk l beim Einkauf.

Mittwoch, 31.7.13

Es ist schon Mittwoch und damit beginnt der Tag im Einkauf. Werk l hatte eine Rezeption an der ich mich meldete, damit mich jemand abholte. Die Abteilungsleiterin des Einkaufs brachte mich ins Büro, wäre ich ihr nicht hinterhergelaufen, hätte ich mich vermutlich verlaufen, so groß ist das Werk. Bei meiner Führung habe ich nach zwei Treppen und einer Erklärung schon die Orientierung verloren und hätte alleine nicht mehr zurückgefunden. Zusammen mit einem der Mitarbeiter prüften wir die Ausrechnung des Computers, und kontrollierten die Lagerbestände um bei Bedarf neue Ware beim Lieferanten zu bestellen. Die benötigten Bestellungen haben wir dann in eine Exceltabelle geschrieben und sie zusammen mit den Artikelnummern abgeheftet. Die letzte halbe Stunde habe ich Auftragsbestätigungen sortiert und abgeheftet. Es war ein anstrengender Tag, aber ich hatte Spaß.

Donnerstag, 01.08.13

Am Donnerstag war ich im Marketing-Service und endlich war es wieder warm. Nachdem ich wieder unten abgeholt wurde, bekam ich eine kleine Führung durch den Bereich in dem die Abteilung ihr Material aufbewahrt. Da sich die Abteilung mit der Öffentlichkeitsarbeit, den Messen und den Katalogen befasst, bekam ich die Aufgabe diesen Bericht zu schreiben, welcher jetzt auf dem Blog steht. Abschließend kann ich zu meinem Praktikum sagen, dass es mir sehr geholfen hat bei meiner Berufsentscheidung und mir einen sehr guten Einblick in das Berufsbild einer Industriekauffrau gegeben hat. Ich habe mich während meines Praktikums immer gut aufgehoben und freundlich empfangen gefühlt.

Ann-Christin Rost