03.01.2013

Azubis on tour – LÜTZE England Vol. 2

Heute folgt der zweite Teil des Berichts über den Englandaufenthalt unserer Auszubildenden Jessica. Natürlich wieder vollgepackt mit zahlreichen Eindrücken und spannenden Erlebnissen…

„Meine zweite Woche ging verdammt schnell rum. Leider kann ich Euch nicht sagen an was es lag. Naja, auf alle Fälle habe ich bei einer anderen Kollegin und ihrem Freund gewohnt. Auch hier war es gemütlich und auch hier wurde ich wieder mit offenen Armen empfangen – und: Ich habe noch nie in meinem Leben so viel Sport geschaut ;-) … Was natürlich ausschließlich daran lag, dass zu diesem Zeitpunkt Olympia war!

Ich liebte es und es wurde meine neue Feierabendbeschäftigung. Natürlich war es am Anfang schwer englisches Fernsehen zu verfolgen, da ich nicht alles hundertprozentig verstand. Aber es war in Ordnung, denn es ging nur um eins „Olympia schauen“. Auch glaube ich, dass ich noch nie in so vielen Pubs war. Immer nach dem Feierabend, gehen alle Mitarbeiter dort hin. Was ich sehr schön finde und vor allem die Gemeinschaft unter den Kollegen stärkt. Die English Pubs sind echt verdammt gemütlich und urig, es gibt zwar nur englisches Bier und kein anderes (was auch sonst?) aber man muss ja auch nicht unbedingt immer Bier trinken.

An meinem zweiten Wochenende war ich beim Geschäftsführer zu Besuch. Da dieser aber leider etwas weiter weg wohnt, musste ich mit dem Zug zu ihm fahren. Auch das war eine sehr spannende und aufregende Erfahrung für mich. Ich fuhr mit dem „London-Midland-Train“. Dieser Zug ist für längere Strecken zwischen London und Nottingham zuständig. Ich weiß, dass sich das jetzt so anhört als wäre ich noch nie mit einem Zug gefahren aber es war einfach nur mega interessant. Vor allem weil man viel von der Landschaft und der Umgebung in England sieht.

Das Wochenende bei meinem Chef war echt total witzig. Ich weiß noch, am Anfang dachte ich „Oh, mein Gott, ein Wochenende bei meinem Chef! Da muss ich mich aber richtig benehmen“. Aber ganz im Gegenteil (nicht dass ihr jetzt denkt, dass ich mich nicht benommen habe), nein, es war richtig entspannt und es war eine wunderbare Möglichkeit einen Kollegen außerhalb vom Geschäft kennen zu lernen. Auch bei ihm habe ich mich sofort zu Hause gefühlt. Wir waren dann auf einem typisch englischen Fest. Dort wird sehr viel mit Hunden gespielt und es finden immer verschiedene Veranstaltungen statt. Es war sehr interessant für mich und vor allem einmalig!

Am nächsten Tag war ich in Chester. Ja genau, nicht in Manchester sondern in Chester. Eigentlich wollte ich nach Manchester, als ich aber dann in Chester war, wusste ich warum. Chester ist einfach eine wunderschöne Stadt. Wirklich, sie ist wunderschön. Doch leider hat uns das englische Wetter mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn es hat nicht geregnet sondern geschüttet. Aber schaut selbst:

Leider konnte ich deshalb nicht alles von der Stadt sehen. Aber das, was ich gesehen habe, war genial.

Apropos englisches Wetter: Wer es gerne eintönig und warm hat, ist in England eindeutig am falschen Platz. Denn einmal scheint die Sonne für 5 Minuten und dann kann es schon wieder so stark regnen, dass man meint, die Welt geht gleich unter.

Bald folgt mein dritter Beitrag von meinem Englandaufenthalt, in diesem geht’s um meine spannenden Arbeitstage bei LÜTZE Ltd.

Eure Jessica