Leinen los für LÜTZE

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Vor kurzem hat die renommierte Meyer Werft in Papenburg ein neues Kreuzfahrtschiff abgeliefert. Mit an Bord sind Verdrahtungsrahmen, Netzteile sowie zig Kilometer Leitungen von LÜTZE. Sie helfen mit, die Erlebnisreisen aufs Schönste zu illuminieren.
Die Kennzahlen des Luxusliners Norwegian Joy imponieren: Auf 333 Metern Länge und 41 Metern Breite bauen um die 20 Decks auf. In den 1.925 Passagierkabinen werden fast 3.900 Passagiere logieren. Speziell für die Wünsche des chinesischen Marktes konzipiert, wird dieser Kreuzer der Breakaway-Plus-Klasse ab Mitte 2017 den Betrieb von Shanghai aus aufnehmen.

Abbildungen: Blick in einen der zahlreichen Steuerschränke mit dem LÜTZE Verdrahtungssystem (Funa)
Abbildung: Norwegian Joy (Meyer Werft)
Abbildung: Die erste Go-Kartbahn auf einem Kreuzfahrtschiff (Meyer Werft)
Abbildung: Norwegian Joy (Meyer Werft/Harald Hohenthal)
Abbildung: Mit an Bord: Highlights, wie das großzügige Casino (Meyer Werft)

Brillante Reisen mit LÜTZE an Bord

Großen Wert legt die Reederei Norwegian Cruise Line auf die Luxus- und Wellnesswünsche der Gäste. Dazu gehört auch, die zentralen Bereiche eindrucksvoll zu bespielen: Die besonders großzügigen Casino- und Shopping-Bereiche sowie Atrium, Restaurants und das Theater sind echte Highlights – auch hinsichtlich der entsprechend effektvollen LED-Beleuchtung und modernster Eventsteuerung. Realisiert wurde diese von Wärtsilä FUNA aus Emden, einem Geschäftsbereich des Wärtsilä-Konzerns. Wärtsilä FUNA ist globaler Anbieter für Lösungen rund um Entertainment-, Licht- und Kommunikationssysteme. Mit ins Boot holte man LÜTZE für das LSC-Verdrahtungssystem, Steuerleitungen und Komponenten wie etwa Netzteile.

Elektrisierende Aufträge für große Kreuzer

In den letzten zehn Jahren kreuzten sich die Wege von LÜTZE und Meyer Werft immer wieder. Am Anfang stand eine USB-Einbaubuchse für die Brücke, in die Lotsen ihren Laptop einstöpseln. Bald überzeugten die Vorzüge der LSC-Schaltschrankverdrahtung die Schiffbauer. Denn auf den „Riesenpötten“ sind besonders kompakte Schaltschränke gefragt, weil nur hinter den Verkleidungen Platz dafür ist. Da kommt es auf jeden Zentimeter an. Statt wie üblich Montageplatten plus beide Seitenwände eng zu bestücken, trägt das clevere LÜTZE-System alle Komponenten auf dem Verdrahtungssystem. Bei 30 bis 60 Schaltschränken pro Schiff addiert sich das zu beträchtlichen Einsparungen an Platz und Gewicht. Dazu kommt der Vorteil einer guten Luftkonvektion im Schaltschrank, denn störende Kabelkanäle gibt es bei LSC nicht. Das Resultat ist ein homogeneres Schaltschranklima, welches auch durch eine clevere direkte Anbindung an die Klimaanlage erreicht wird.

Lange Leitungen benötigt

Zusätzlich fertigt LÜTZE seit etwa zwei Jahren diverse Steuerleitungen für die Meyer Werft, etwa auch für Aida-Kreuzer. Durch einen Luxusliner schlängeln sich 70 bis 90 Kilometer solcher Leitungen nur für Eventeffekte. Insgesamt werden pro Neubau etwa 2500 km Kabel auf einem solchen Schiff verbaut. Wichtig und entscheidend für Meyer: die zuverlässig gleichbleibende Qualität und gute Verarbeitbarkeit des LÜTZE-Materials. Auch Ethernet-Switche und massive, aber dennoch schlank bauende Netzteile bezieht man aus Weinstadt.

Nicht von Belang für die Ausstattungen von LÜTZE, aber eine nennenswerte Krönung der Norwegian Joy: die erste Gokartbahn, die jemals auf einem Kreuzfahrtschiff verbaut wurde: Auf den beiden obersten Decks können Passagiere in Elektrokarts rund 60 Meter hoch über den Weltmeeren auf einer 230-Meter-Piste Rennen fahren. Wie man sieht: ein Erlebnisschiff in jeder Hinsicht. LÜTZE wünscht allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter’m Kiel.