Kanallose Verdrahtung beim Chemiegiganten - Friedrich Lütze GmbH

Kanallose Verdrahtung beim Chemiegiganten

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Das Verdrahtungssystem AirSTREAM findet Zuspruch in nennenswerter Größenordnung. Hier zum Beispiel beim Material-Science-Unternehmen Dow, welches die Lösung von LÜTZE weltweit einsetzt.

Dow? Hat man schon mal gehört, genau! Dow steckt überall in unserem Alltag: in innovativen Verpackungen für Lebensmittel und in der Kühlkette davor. In den Isolierschäumen flüsterleiser Hausgeräte. In wunderbar gedämpften Sneakersohlen und komfortablen Matratzen oder Autositzen. In haltbaren Kosmetika. In der zuverlässigen Verklebung und Abdichtung von Haus-, Elektro- und Gartengeräten. Sogar im Fluid der Solaranlage auf dem Hausdach. So setzt sich das Portfolio von Dow aus Kunststoffen, industriellen Zwischenprodukten, Beschichtungen und Silikonen zusammen und bietet Kunden in wachstumsstarken Branchen wie Verpackung, Infrastruktur und Konsumgütern ein breites Spektrum an differenzierten, wissenschaftsbasierten Produkten und Lösunge

Seit zehn Jahren weltweit eingesetzt

So erklärt sich die Dimension von Dow: Das Unternehmen mit fast 125-jähriger Tradition betreibt 109 Produktionstandorte in 31 Ländern und beschäftigt rund 36.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Deutschland ist Dow mit 10 Produktionsstandorten präsent, der größte davon im niedersächsischen Stade. Obwohl die Unternehmenszentrale in den USA beheimatet ist, ist Stade der Kopf, wenn es um die Standards für die sogenannten Leitwarten weltweit geht - das Herz jeder Produktionsanlage. Und hier ist LÜTZE ein gesetzter Partner: Etwa zehn Jahre lang verbaute Dow den LÜTZE-Verdrahtungsrahmen LSC-B in den Schaltschränken der Leitwarten. Mit dem Auslauf der LSC-Fertigung schlüsselte man vor kurzem um auf das neu entwickelte AirSTREAM Verdrahtungssystem, welches die finalen Freigaben für den weltweiten Einsatz erhielt.

Verdrahtung mit dem AirSTREAM System (exemplarisch). (Bild: Friedrich Lütze GmbH)

Überzeugt von der Verdrahtungslösung

Das kanallose Verdrahtungssystem AirSTREAM ist der klassischen Montageplatte konzeptionell überlegen. Etwa durch deutlich geringen Platzbedarf, was sozusagen eine Rahmenbedingung für Dow war, ebenso wie die höhere Flexibilität. Dazu die gute Kabelführung, die – ganz ohne Kabelkanäle – den Schaltschrank äußerst übersichtlich macht. Laut Dow sei daher alles schnell zugriffsbereit; weil frei von vorn zugänglich, etwa für Messungen oder Fehlerbehebungen. Durch den im besten Sinne einfachen Aufbau werde ein hoher Standardisierungsgrad möglich. Was sich natürlich bei einer globalen Größenordnung mit weit mehr als 100 Standorten auszahlt. Denn überall ist damit ein zuverlässig korrekter Aufbau gewährleistet. Nicht zuletzt zählt auch der einfache Bestellprozess: Unter einer einzigen Artikelnummer packt LÜTZE die Rahmen samt Zubehörpaket und liefert sie weltweit aus. Und alles wird überall zuverlässig passen und funktionieren.

Kleinkram von großem Gewicht

Apropos Zubehör: Diese Kleinigkeiten sind für Dow nicht nebensächlich: Das weitreichende und jüngst stark erweitere Sortiment war mit ein Grund, auf AirSTREAM umzusteigen. So wurde extra für Dow eine Sondergleitmutter ins Portfolio aufgenommen. Deren erhöhter Kopf bildet eine ebene Auflagefläche von Steg zu Mutter – ideal für zu befestigende Komponenten mit Rastnase. Weitere für Dow relevante Zubehörteile sind Drahthalter für sauberes rückseitiges Sortieren der Leitungen sowie Flachbanderder. Und für die Installation von eigensicheren Stromkreisen erhält der AirSTREAM Rahmen Doopelhohlkammerprofile, um die Anforderungen der räumlichen Trennung einhalten zu können.

„Wenn man es nicht besser machen kann – warum sollte man es dann überhaupt machen?" Diesen Wahlspruch des Unternehmensgründers Herbert H. Dow hat also auch LÜTZE eingelöst mit der Neuerfindung der Schaltschrankverdrahtung.

Autor: Bernd Hütter, Produkt Markt Manager bei der Friedrich Lütze GmbH
Bildnachweis Titelbild: Hager Press