Höhere Verfügbarkeit bei Lackieranlagen durch elektronische Stromüberwachung

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Ganz so weit ist es noch nicht – aber immerhin kommen von LÜTZE kleine „Helferlein“ zum Einsatz, wenn es darum geht, neue Autos entstehen zu lassen.

Neben der Produktion erfolgreicher Modelle kommt es bei einigen Automobilherstellern zu Engpässen, die einen Neubau oder eine Erweiterung der vorhandenen Lackieranlagen bedarf.

Die Firma Dürr AG ist in diesem Bereich Weltmarktführer. Planer und Errichter von Lackieranlage ist z.B. das österreichische Unternehmen pentanova, ein Spezialist für elektrotechnische Anlagen unter anderem im Bereich der Industrieautomation. Die LOCC-Box wird bei pentanova zukünftig der Standard für eine DC 24 V Absicherung sein.

Welche Überlegungen führten zum Einsatz des LÜTZE-Produkts?

Die meisten Schaltschränke in modernen Fertigungsanlagen verfügen über eine DC 24 V-Versorgung für unterschiedliche Verbraucher. Um die Anlagenverfügbarkeit zu gewährleisten sowie Stillstandszeiten zu vermeiden, sichert man verschiedenartige Verbraucher selektiv ab, beispielsweise Sensoren, Aktoren oder Frequenzumrichter. Hierbei spielt der Leitungs- und Geräteschutz eine wesentliche Rolle. Überströme oder Kurzschlüsse welche z.B. durch defekte Verbraucher, Verschmutzungen oder durch beschädigte Kabel auftreten, müssen rechtzeitig erkannt werden. Das heißt, im Fehlerfall wird nur der defekte oder gestörte Verbraucher (Last) freigeschaltet. Ein Totalsaufall wird somit vermieden. Über integrierte Meldekontakte muss die Steuerung exakt diese Information erhalten, um die Anlage, beziehungsweise den gestörten Anlagenteil, in einen sicheren Zustand fahren zu können. Anschließend kann die Reparatur durchgeführt werden.

Das modulare LOCC-Box-System von LÜTZE bietet genau diese Möglichkeiten. Somit ist es in jeder denkbaren Applikation einsetzbar.

Bei pentanova nennt man als weitere Nutzwerte der LOCC-Box die umfangreichen Bedienmöglichkeiten wie die weite Einstellung des benötigten Strombereiches von 1 bis 10 A in 1 A - Schritten sowie die erforderliche Charakteristik von flink bis superträge.

Der Statusausgang, welcher als Einzel- oder Sammelmeldung benutzt werden kann, der Ferneingang zum Ein- und Ausschalten, die Statusanzeige für 90 % und 100 % Auslastung, die Solid-State-Relais-Funktion und die Integration in Feldbussysteme wie Profibus-DP, Profinet-IO, EtherCAT und CANopen runden den universellen Einsatz ab.

Diese wesentlichen Eigenschaften der LOCC-Box toppen noch die einkanalige Ausführung, der minimale Verkabelungsaufwand und der geringe Platzbedarf: Die Baubreite beträgt lediglich 8,1 mm. Dies alles mache laut pentanova den Schaltschrankbau besser planbar und erlaube eine kompaktere Bauweise. Weitere Platzersparnis ergebe sich dank integriertem Meldekontakt; einen zusätzlichen Meldekontakt anzubauen könne man sich sparen. Weitere Kosteneinsparungen bringen die vereinfachte Beschaffung und Lagerhaltung. Und die exakt definierten Charakteristiken erlauben es, Geräte mit sehr großen Leitungslängen zu versorgen sowie Kabelquerschnitte zu verringern – was zu nochmaligen Kostenreduzierungen beiträgt. Schlussendlich resultiert aus allen Vorteilen der LÜTZE-Lösung noch eine erfreulich einfachere technische Projektierung.

Unterm Strich stellt die LOCC-Box für pentanova ein Gerät dar, das universell einsetzbar ist – sozusagen ein Gerät für alle Fälle!

Bildnachweis: DÜRR AG