Glasklare Vorteile mit LSC AirSTREAM - Friedrich Lütze GmbH

Glasklare Vorteile mit AirSTREAM Schaltschrankverdrahtung

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Die Vorzüge des neuen Verdrahtungssystems AirSTREAM sprechen sich herum. In ersten industriellen Anwendungen spielt es nun seine Vorteile aus. Etwa in Maschinen für die Getränkeindustrie: Ein Thüringer Maschinenbauer profitiert vom Plus an Kompaktheit und Aufbaufreundlichkeit sowie den besonderen thermodynamischen Stärken.

Wenn wir im Getränkemarkt blanke Kästen mit appetitlich sauberen Flaschen einladen, dann ist höchstwahrscheinlich die GM Getränketechnik Gera mit im Spiel. Auf der Weltleitmesse Drinktec präsentierte das Unternehmen seine neue Flaschenreinigungsmaschine der Baureihe ARCADE GEL 3 mit einer Nennleistung von 13500 Flaschen pro Stunde.

In den Schaltschränken dieser blitzsauberen Lösung steckt auch ein Stück LÜTZE. Warum sich die Thüringer für die hochmoderne Schaltschrankmontage und -verdrahtung AirSTREAM entschieden, der zuständige Produkt Markt Manager Cabinet bei LÜTZE: „Bereits seit längerem setzt das Unternehmen unsere Kabel und Leitungen ein. Daher besteht ein guter Kontakt, der es unserem Vertriebsingenieur ermöglichte, das neue System AirSTREAM vorzustellen. Ein Musteraufbau bewies schnell, dass sich die speziellen Herausforderungen damit bestens meistern lassen. Drei wesentliche Vorteile verspricht die Lösung von LÜTZE: mehr Platz, bessere Thermodynamik, kürzere Aufbauzeit.“ Hand in Hand machte man sich an die technische Umsetzung. Gemeinsam war man vor Ort, um die bisherigen Schaltschränke aufzunehmen. Konzepte und Zeichnungen wurden erstellt, bis man schließlich die optimale Lösung präsentieren konnte.

Glasklar zeigten sich die Vorzüge von AirSTREAM gegenüber den bisher eingesetzten Montagetafeln. So etwa in der Raumökonomie: Pro Anlage benötigt man bei GM Gera zwei Schaltschränke.

Während die bisherigen Montagetafeln zwei Schränke mit einer Breite von 1200 mm und 800 mm brauchten, genügen mit AirSTREAM zweimal 800 mm – und es bleiben noch zusätzlich 25 Prozent Platzreserve verfügbar!

Wie schafft AirSTREAM diese enorme Kompaktbauweise? Zum Beispiel, indem LÜTZE die Drahtführung in die Montagebügel integriert. Es gibt mehr Verdrahtungsraum bei niedriger Bügelhöhe und es sind verschiedenste Verdrahtungskämme für unterschiedlichste Leitungsquerschnitte verfügbar. Auf Kabelkanäle kann verzichtet werden. Das begünstigt den Aufbau von mehr Komponenten auf geringerem Raum. Ein zusätzlicher Kantenschutz macht die Verdrahtungsarbeit noch anwenderfreundlicher. Bei aller Kompaktheit gewährleistet der Aluminiumrahmen trotzdem eine enorm hohe Stabilität.

Wie der Name AirSTREAM verspricht, kann die Luft dank entfallenem Kabelkanal deutlich besser an den Komponenten entlang strömen – keine hervorstehenden Kabelkanäle bremsen den Luftstrom oder stauen ihn gar zu Wärmenestern. Solche Hotspots stressen nicht nur die Komponenten, sie können brandgefährlich werden. Drastisch vor Augen geführt bekamen Servicetechniker dies bei der Wartung der früheren Schaltschränke, wo sie teilweise verformte Kunststoffkabelkanäle vorfanden – verursacht durch die hohe Verlustwärme der aktiven Komponenten. Die coole AirSTREAM-Lösung reduziert den Energiebedarf von Klimageräten beträchtlich (bis über 20 Prozent) oder sorgt gar für einen kompletten Verzicht auf Kühlsysteme. Was in der Folge nennenswerte Mengen CO2 einspart – ganz im Sinne der LÜTZE Nachhaltigkeitsinitiative SkyBLUE.

Wie die Maschinenspezialisten aus Gera mit dem neuen AirSTREAM-System auch in puncto Zeit profitieren? Dazu nochmals der Produkt Markt Manager von LÜTZE: „Kabelkanäle und Hutschienen zu schneiden und anzubringen ist nicht mehr nötig. Entfallen kann auch das Bohren der Befestigungslöcher für Umrichter und Bauteile, die nicht auf Hutschiene aufrastbar sind. Da die GM Getränketechnik die Schaltschränke im eigenen Haus fertigt, entfällt nun viel mühevolle Kleinarbeit zur Komponentenpositionierung; die Einsparpotenziale liegen auf der Hand.“

Dass die geringeren Betriebskosten und die verlängerte Lebensdauer der Elektrokomponenten dank thermodynamischer Vorteile letztlich ein sauberer Wettbewerbsvorteil sind, zeigte sich am regen Interesse der Getränkeindustrie auf der Drinktec.